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Die meisten, die Stanley Kubricks Horrorfilm „The Shining“ gesehen haben, sind der Meinung, er handle von einem Schriftsteller, der mit Frau und Sohn in ein abgelegenes Hotel zieht, um es im Winter als Hausmeister in Schuss zu halten, und der in der Abgeschiedenheit wahnsinnig wird. Ein Irrtum.

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In Wirklichkeit handelt „The Shining“ von der Ausrottung der amerikanischen Indianer, dem deutschen Massenmord an den Juden und der gefälschten Mondlandung von „Apollo 11“. Wer das nicht glaubt, der gehe nächste Woche ins Kino und sehe sich die Dokumentation „Room 237“ an. Da sind sie alle versammelt, die Belege für die größte Verschwörungstheorie der Filmgeschichte.

Raum 237 des „Overlook Hotels“ ist bei Kubrick ein Hort schlimmster Geschehen. Das Kind Danny hat dort Visionen von zwei blutverschmierten Mädchen. Der Hotelkoch verbietet ihm, das Zimmer zu betreten. Dannys Vater Jack entdeckt dort in der Badewanne eine junge, nackte Frau, die sich in eine verwesende Leiche verwandelt, als er sie küsst. Doch in Rodney Aschers „Room 237“, den man weniger eine Dokumentation nennen sollte als eine Liebeserklärung ans leidenschaftliche Filmegucken, ist Kubricks gesamtes Werk ein Raum 237, eine Grube düsterer Geheimnisse.

Der Schlüssel zu den Geheimnissen von „Shining“ liegt im Detail. Stanley Kubrick war berühmt dafür, dass in seinen Filmen nichts, und das heißt wirklich nichts, dem Zufall überlassen blieb. Was ist also davon zu halten, dass man, wenn der Hotelkoch in die Speisekammer geht, im Regal eine Büchse mit Calumet-Backpulver stehen sieht, auf der ein Indianer mit Federschmuck prangt?

Wer nun – auf diskrete Weise für das Thema „Indianer“ sensibilisiert – den ganzen Film absucht, Sekunde für Sekunde, der findet weitere Verweise. Ist das Hotel nicht respektloserweise auf einem alten indianischen Friedhof erbaut worden? (Eine Information, die Kubrick hinzufügte, sie findet sich nicht in Stephen Kings Romanvorlage.) Warum wirft Jack Nicholson wiederholt einen Tennisball gedankenlos gegen einen indianischen Wandteppich? Und was schwingt Nicholson am Ende seines Amoklaufs? Eine Axt, die Waffe aus den Indianerkriegen.

Nun steht die These, der „Shining“-Subtext erzähle vom Genozid an den Indianern, allerdings in Konkurrenz mit einer anderen Theorie. Warum lässt Kubrick – der sich stark für den Nationalsozialismus interessierte und mit der Nichte von Veit Harlan, dem Regisseur von „Jud Süß“, verheiratet war – Jack auf einer alten deutschen Schreibmaschine tippen? Und weshalb kommt die Zahl 42 so häufig in diesem Film vor? War es nicht 1942, als die Nazis die Vernichtung der Juden beschlossen?

Danny trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift 42, der Film „Summer of ’42“ läuft im Fernsehen, genau 42 Mal schlägt die Mutter auf den Vater ein, und 42 Mal wiederholt Danny das Wort „redrum“, das er an die Badezimmertür geschrieben hat – ein Anagramm von „murder“, Mord. Dass ein Jahr nach „Shining“ in Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ die Zahl 42 als Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest präsentiert wurde, ist hier nur eine weitere Fußnote.

All das muss doch etwas bedeuten, und wenn es nicht um einen Genozid geht, dann wohl gleich um zwei. Geschichtsvergessenheit hat Kubrick immer wieder beschäftigt, die Unfähigkeit, Lehren aus dem Gewesenen zu ziehen. Sollte der Regisseur auch hier Ähnliches im Sinn gehabt haben, dann hat er seine Absichten allerdings fast zu gut verschlüsselt. Als sein Film im Sommer 1980 in die Kinos kam, existierte (außer Videorekordern) das Handwerkszeug noch nicht, um diese Informationspartikel herauszufiltern, die nur durch geduldige Fleißarbeit aufzuspüren sind, durch Zeitlupe, Zooms, Vor- und Rückwärtsspielen.

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Nun, im digitalen Zeitalter, steht es allen zur Verfügung. Und das ist gut, denn das manische Sichverbeißen in „Shining“ markiert so etwas wie den Gegenpol zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, das es demselben Zeitalter verunmöglicht, sich auf irgendein Phänomen länger als fünf Minuten zu konzentrieren.

So ist „Shining“ seit der Jahrhundertwende zum meistsezierten Film der Filmgeschichte geworden, mit weitem Vorsprung vor David Lynchs „Mulholland Drive“ und Michael Hanekes „Caché“. Nur Abraham Zapruders 26-Sekunden-Amateurfilm von der Ermordung John F. Kennedys ist ähnlich obsessiv unters Mikroskop gelegt worden.

Der Dokumentarfilmer Rodney Ascher hat sich nun also fünf Verschwörungstheoretiker gegriffen und lässt sie ihre Ergebnisse ausbreiten, bestens bewaffnet mit Filmausschnitten als Belegen. Die steilste These stammt von einem gewissen Jay Weidner, Betreiber einer „alten Mysterienschule für das Zeitalter der Moderne“.

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Für ihn ist „Shining“ der Beweis für eine prototypische Verschwörungstheorie, dass es nämlich Stanley Kubrick war, der 1969 die Mondlandung fälschen half – indem er die körnigen Szenen von Neil Armstrong auf der Mondoberfläche in einem Studio inszenierte. „Shining“ sei die codierte Geschichte darüber, wie er versucht habe, dieses Staatsgeheimnis vor seiner Frau zu verbergen, und wie sie es trotzdem herausgefunden habe – so wie Shelley Duvall das schreckliche Geheimnis von Jack Nicholson entdeckt.

Das allein ist reine Mutmaßung. Aber warum trägt Danny in einer Szene einen Pullover mit der Aufschrift „Apollo 11“? Weshalb hat der Hotelteppich, auf dem Danny spielt, ein Muster, das genauso aussieht wie die „Apollo“-Startrampe von oben? Und wie ist es zu erklären, dass dieses Muster sich von einer Einstellung zur nächsten um 180 Grad dreht wie von Geisterhand? Sagt der Schöpfer der Bilder uns hier, dass etwas nicht stimmt mit dem „Apollo“-Märchen?

Nüchterne Gemüter werden so etwas für einen Anschlussfehler halten, wie er in fast jedem Film vorkommt, auch darauf spezialisierte Seiten hält das Internet bereit. Rodney Ascher präsentiert seine „Shining“-Exegeten mit leichter Ironie, er erklärt sie jedoch nicht für verrückt und spielt ihr Spiel mit, tief im postmodernen Interpretationslabyrinth, wo wahr und unwahr gleich wahrscheinlich sind.

Apropos Labyrinth: Hängt in „Shining“ an einer Wand nicht ein Gemälde mit einem Minotaurus, der antiken Sagenfigur, die ein Gefängnis in Form eines Labyrinths bauen ließ? Das Bild korrespondiert doch eindeutig mit dem Heckenlabyrinth im Garten des „Overlook Hotels“, nur wie? Leider torpediert Leon Vitali, damals persönlicher Assistent von Kubrick, in einem Interview der „New York Times“ diesen Fund: „Ich habe das Ding wochenlang angeguckt, als wir drehten. Es ist ein Skifahrer. Kein Minotaurus.“

Was für ein Spielverderber. Aber er wird die Internationale der „Shining“-Deuter nicht aufhalten können: Bei der Premiere von „Room 237“ auf dem Sundance-Festival haben sich einige der Protagonisten kennengelernt und damit begonnen, ihre Ressourcen zu bündeln. Und es gibt Auffälligkeiten, die auch Vitali nicht wegerklären kann.

Ein Glanzstück des Ascher-Films ist ein dreidimensionales Modell des Hotelinnenlebens, das illustriert, wie sich die Filmfiguren bewegen: Treppen hoch und runter, Gänge entlang und rechts oder links um Ecken. Und siehe da: Plötzlich scheinen dieselben Zimmer an unterschiedlichen Stellen zu liegen, und einen Raum kann es so, wie der Film ihn situiert, von der Logik her nicht geben. Diese eschereske Architektur könnte Absicht gewesen sein, denn Kubrick wollte mit allen Mitteln ein unterschwelliges Gefühl der Verwirrung und Bedrohung schaffen.

Die Interpretation, bei der wir uns auf dem sichersten Boden bewegen, bleibt jedoch diese: In Stephen Kings Roman fährt die Hauptfigur einen roten Käfer, in Stanley Kubricks Film kommt ebenfalls ein Käfer vor. Nun muss man wissen, dass King es Kubrick nie verzieh, wie dieser sein Buch umgebaut hatte. Dem Regisseur war das egal, er besaß die Rechte, und als Geste des Triumphs wird in „Shining“ ein VW-Käfer von einem Monstertruck zerquetscht.

Postscriptum: Während der Niederschrift dieses Artikels traf die Einladung zu einem Gespräch mit der Comiczeichnerin und Filmregisseurin Marjane Satrapi ein. Es fand am dritten Septembermontag im Berliner „Soho House“ statt, in Raum 237.

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